
Norwegen 2026

25.07.2026
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26.07.2026Â Â ............................
Wir genossen einen herrlich entspannten Samstag bei bestem Wetter. Weder anreisende Gäste noch Wind oder Regen trĂ¼bten die friedliche Atmosphäre auf dem Platz. Rosi nutzte die Gunst der Stunde, um gleich vier Ladungen Wäsche zu waschen und an der frischen Luft zu trocknen. Ein kleiner KĂ¼stenspaziergang rundete den Tag ab, wobei wir fasziniert einer Gruppe Taucher beim Abtauchen in die Tiefe zusehen konnten.









KĂ¼stenwachschiff mit Tenderboot
26.07.2026
Willkommen mitten im Hochsommer, der sich gegenwärtig leider hinter einer fast schon sibirischen Kältefront verbirgt und uns völlig im Stich lässt. Statt eiskalter, erfrischender Sangria bei praller Sonne scheint uns heute eher heiĂŸer GlĂ¼hwein das angemessene Getränk der Wahl zu sein. Der massive Dauerregen an diesem ungemĂ¼tlichen Sonntag prasselte so unaufhörlich auf unser Metalldach nieder, dass wir vermutlich sogar bei den Tiefseefischen aufrichtiges Mitleid erregten. Wir verbarrikadierten uns den gesamten Tag Ă¼ber in unserem treuen Camper und spielten ernsthaft mit dem verzweifelten Gedanken, den ADAC fĂ¼r eine sofortige Luftrettung in den fernen, warmen SĂ¼den zu kontaktieren. Trotz unserer ursprĂ¼nglich geplanten Abreise am 28.07. entschieden wir uns spontan dazu, uns drei zusätzliche Nächte vor Ort zu sichern – dies jedoch mit dem kleinen logistischen Haken, dass wir als moderne Nomaden gezwungenermaĂŸen in eine völlig andere Unterkunft umziehen mĂ¼ssen. Bevor es jedoch endgĂ¼ltig weitergehen kann, fĂ¼hrt uns der Weg am morgigen Vormittag zunächst direkt nach Bodø in eine spezialisierte Werkstatt, um unseren sichtlich lädierten Auspuff endlich wieder fachmännisch instand setzen zu lassen.
27.07.2026
Der Vormittag begann zwar noch mit leicht bewölktem Himmel, doch gegen Mittag öffnete der Himmel seine Schleusen und starker Regen setzte ein. Heute sollte sich endlich das Schicksal unseres Wohnmobils entscheiden. In einer Fachklinik fĂ¼r Fahrzeuge direkt in Bodø warteten wir gespannt auf die finale Diagnose zur Reparierbarkeit. Währenddessen hielt uns der ADAC den RĂ¼cken frei und bereitete vorsorglich schon den RĂ¼cktransport per LKW sowie unseren Flug nach Hause vor. PĂ¼nktlich um 08:00 Uhr Ă¼bergaben wir den Wagen an Mercedes zur genauen Analyse. Doch Geduld war gefragt: Um 13:00 Uhr verzögerte eine defekte HebebĂ¼hne immer noch den Fortgang. Erst nach einer zähen Wartezeit nahm sich um 15:30 Uhr ein Mechaniker unseres Unterbodens an. Nach dreiĂŸig Tagen quälender Ungewissheit herrschte am Abend endlich Klarheit. Unser mobiles Heim bleibt nun fĂ¼r zwei Tage zur Instandsetzung vor Ort. Die Reparaturkosten werden vorerst auf etwa 5000,00 € geschätzt.


Austernfischer oder Schellen


28.07.2026




RippbootÂ

die erst HĂ¼tte von innen



Unser Umzug war total aufregend und ging wirklich fix. Wir haben unsere alte HĂ¼tte schnell leergeräumt und alles super geschafft. Jetzt sind wir in einer groĂŸen Unterkunft fĂ¼r vier Personen gelandet – ein echter Luxus fĂ¼r uns zwei mit gleich zwei Badezimmern. Es ist alles da, was man braucht: ein Fernseher, eine Mikrowelle, ein Backofen, eine SpĂ¼lmaschine und ein KĂ¼hlschrank. Sogar eine Terrasse mit tollen Korkmöbeln gehört dazu.
29.07.2026
Der Tag begann um 4:45 Uhr und mit einem schlichten Frùˆhstùˆck in unserer Hùˆtte. Um 7 Uhr erledigten wir den restlichen Umzug vom Wohnmobil in unser neues Quartier, bevor wir die beschwerliche Fahrt Richtung Bodø antraten. Im Schneckentempo, teils nur im ersten Gang, steuerten wir die Mercedes-Werkstatt an. An den Steigungen bildete sich eine Schlange ungeduldiger Autofahrer hinter uns, deren Nerven sichtlich strapaziert waren. Die Fahrzeugabgabe verlief zwar reibungslos, doch leider gab es vor Ort keine Mietwagen mehr. Eine Odyssee durch verschiedene Autovermietungen begann: Ein Taxi brachte uns zum ersten Anbieter – ausgebucht. Der nächste öffnete erst Stunden später. Zwei weitere Vermieter hatten trotz Werbung an der Tùˆr gar keine Fahrzeuge im Angebot. Erst ein hilfsbereiter Mitarbeiter rief uns ein Taxi zum Flughafen, wo wir dort beim dritten Versuch endlich Glùˆck hatten und einen voll elektrischen Toyota BZ4X mit nur 6030 Kilometern auf dem Tacho fùˆr drei Tage ergattern konnten. Auf dem Rùˆckweg war unser Wohnmobil bereits in den Werkstatthallen verschwunden, sodass wir bei herrlichstem Sonnenschein direkt zum Campingplatz zurùˆckkehrten.
Die Sonne hat sich etwas hinter den Bergen versteckt. Wir wollen heute Abend noch mal auf die Elchjagt gehen bei 12 Grad aber kein Wind.Â


Rosi hatte gestern Abend GlĂ¼ck. Drei einjährige Elche waren vor ihrer Linse


30.07.2026Â Â Â




Ăœber uns
Nach der eindrucksvollen Elchsafari des Vortages erwarteten wir mit groĂŸer Vorfreude die RĂ¼ckgabe unseres Wohnmobils. Bedauerlicherweise verzögerte sich die Fertigstellung in der Werkstatt, da essenzielle Dichtungen noch nicht eingetroffen waren. Da unser bisheriges Quartier bereits anderweitig reserviert war, erforderte die Situation eine kurzfristige organisatorische Anpassung. Ungeachtet dieser Umstände behielten wir unsere positive Einstellung und genossen den strahlenden Sonnenschein im Austausch mit anderen Reisenden.

